Die ACT-Workshops sind unabhängig von einander und individuell buchbar. Neben den Workshops gibt es nun auch eine intensive Weiterbildung zum Mischpult-Prinzip. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Als Verbündete*r von ACT e.V. bekommen Sie 10% Ermäßigung auf alle Buchungen und sorgen gleichzeitig mit dafür, dass kostenfreie Angebote für Kinder und Jugendliche möglich gemacht werden können. Damit sorgen Sie nicht nur für Ihre eigene Weiterentwicklung, sondern schaffen gleichzeitig Möglichkeiten für Andere.

Workshop-Programm

Workshop-Zeiten:
Fr 15-19 Uhr und Sa 10-18 Uhr
(Eventuelle Abweichungen sind jeweils vermerkt)

Fragen zu den ACT-Workshops: workshop@act-berlin.de

Formate

Der Zugang zum Mischpult-Prinzip kann dann entweder über den Schwerpunkt „Führung“ oder über einen Workshop im Schwerpunkt „Künste“ gewählt werden.

In den Workshops zur Gleichwürdigen Führung stehen die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und die Ausbildung von Führungskompetenzen im Fokus. Hier gibt es vier Workshops: „Führung I-IV“

Die Workshops zu den Künsten vermitteln neben einer Einführung in das Mischpult-Prinzip konkrete Handlungsstrategien für die Arbeit in künstlerischen Praxisfeldern. Hier gibt es drei Workshop-Formate: Theater, Tanz und Bildende Kunst.

Mischpult-Prinzip Führung 1-4

Inhalt

Es geht um Ermächtigung zur Selbstführung und Übernahme von Verantwortung für gemeinsame Ziele – unabhängig von inhaltlichen und thematischen Kontexten – dort, wo Veränderung wirklich beginnt: Bei uns selbst. Durch die Arbeit nach dem Mischpult-Prinzip werden dabei die Ebenen Kognition, Emotion, Körper und Spiel miteinander verbunden. Auf diese Weise werden nachhaltige Lernprozesse in Gang gesetzt, die in der Überwindung und im Überschreiben blockierender Verhaltensmuster münden und die Teilnehmenden zur Führungsverantwortung ermächtigen – sowohl im beruflichen wie auch im „wahren“ Leben. Inhaltlich geht es beim Mischpult-Führungstraining darum, Herrschaftssysteme und Dynamiken zu erkennen und daraus resultierende, eigene Ohnmachtserfahrungen aufzuspüren, die bisher unverarbeitet sind. Oft werden diese unbewusst zu inneren Realitäten, die unseren Blick auf die Welt verstellen und uns in unserer Potenzialentfaltung und Übernahme von Verantwortung blockieren.

Kontext

Spätestens seit der Pandemie-Erfahrung und im Angesicht von Klimawandel und anderen kommenden Herausforderungen müssen wir einsehen, dass es keinen sicheren, vorhersehbaren Alltag gibt und dass die Welt, in der wir leben, komplex und mehrdeutig ist und sich in ständigem Wandel befindet.

In unseren Strukturen und Institutionen wurde den allermeisten von uns bisher vermittelt, dass wir durch Leistung und Anpassung an allgemein gültige Normen unser Lebensglück verbessern können. Dies ist nicht mehr der Fall. Denn bestehende Normen können der Komplexität und schnellen Wandelbarkeit unserer Welt nicht mehr standhalten.

Wir müssen verstehen, dass wir es nicht schaffen können, die Welt und unseren Alltag vollständig zu kontrollieren, um sicher leben zu können. Sicherheit gewinnen wir nur dadurch, dass wir lernen, in immer neuen, unbekannten und unvorhersehbaren Lebensumständen unsere eigenen Fähigkeiten zu stärken, in uns selbst zu vertrauen und auf dieser Basis mit anderen zu kooperieren. Wir können lernen, Regie über unser Leben zu führen, auch wenn sich das Drehbuch unseres Alltags täglich ändert: Beruf. Beziehungen. Partnerschaften. Leben. 

Wir orientieren uns beim Führungstraining am Bild der russischen Puppe (Matrjoschka): Die innerste, kleinste Puppe ist quasi unser Persönlichkeitskern bzw. unsere internalisierte Haltung, die unser Handeln bestimmt. Alle äußeren Schalen der russischen Puppe sehen so aus wie die kleinste Puppe im Inneren. Welche äußeren Faktoren aber haben das „Aussehen unserer innersten Puppe geprägt“? Und wollen wir das so? Unsere „äußeren Schalen“, sprich unser äußeres Verhalten, ist eine Folge unserer inneren Haltung. Daher arbeiten wir im Mischpult-Führungstraining grundsätzlich sowohl „an der äußeren Schale“ (Körpersprache, Verhalten), als auch an der inneren Haltung (Biografie, Prägung, soziales Kapital, Schutzstrategien, Glaubenssätze). Kognitive, emotionale und körperliche Ebene werden in diesem Prozess kontinuierlich miteinander in Verbindung gebracht und führen dadurch zu sehr intensiven Lernprozessen.

Buchung

Diese vier Workshops bauen aufeinander auf, müssen aber nicht im Paket gebucht werden. Die Inhalte und Formate werden von Workshop zu Workshop stärker vertieft und nehmen an Komplexität zu. Wie tief sie gehen wollen, entscheiden die Teilnehmenden individuell.

Wir können lernen, Regie über unser Leben zu führen, auch wenn sich das Drehbuch unseres Alltags täglich ändert: Beruf. Beziehungen. Partnerschaften. Leben. Das Mischpult-Führungstraining setzt dort an, wo Veränderung wirklich beginnt: Bei uns selbst“.

Maike Plath, Strategie und Konzeption

Termine (2021&2022):

Mischpult-Prinzip Führung 1:

27./28.08.21
08./09.10.21
19./20.11.21

11./12.03.22
08./09.04.22
21./22.10.22

Mischpult-Prinzip Führung 2:

12./13.11.21
03./04.12.21

18./19.03.22
03./04.06.22

Mischpult-Prinzip Führung 3:

18./19.02.22
01./02.04.22
26./27.08.22

Mischpult-Prinzip Führung 4:

13./14.05.22
16./17.09.22

Die Termine für unsere Standorte in Köln und Lübeck für 2022 erscheinen in Kürze hier!

Mischpult-Prinzip Künste

Diese Workshops können einzeln und unabhängig voneinander gebucht werden.

Mischpult-Prinzip Theater

Mischpult-Prinzip Tanz

Mischpult-Prinzip Bildende Kunst

Die ACT-Workshops „Künste“ zeigen konkrete Wege und Möglichkeiten auf, wie man in verschiedenen künstlerischen Feldern nach dem Mischpult-Prinzip arbeiten kann. Es gibt die Formate „Theater“, „Tanz“ und „Bildende Kunst“. Die Herangehensweise ist in der Arbeit mit Jugendlichen entstanden, eignet sich aber auch für die Arbeit mit Erwachsenen. Sie gibt Anregungen und methodische Wege, wie wir Räume so gestalten können, dass alle Menschen im Raum (unabhängig von Vorbildung, Sprachkenntnis, gesellschaftlicher oder familiärer Prägung) sich gleichwürdig in einen künstlerischen Prozess einbringen können. Die Teilnehmenden im Workshop erleben so selbst, wie Vielfalt für hochwertige künstlerische Produkte wirklich genutzt und nicht nur behauptet werden kann.

Mischpult Theater

Im „Mischpult“- Format Theater liegt der Schwerpunkt auf ernst gemeinter Beteiligung. Hier wird am Modell des theatralen Mischpultes deutlich, wie gleichwürdige Führung konkret funktionieren kann.

Die Entwicklung des Mischpult-Prinzips als Konzept demokratischer Führung basiert auf der Praxiserfahrung, dass Menschen nur dann miteinander kooperieren und demokratische Kernkompetenzen erwerben, wenn entsprechende Umfelder dafür geschaffen werden, in denen demokratisches Denken und Handeln Schritt für Schritt von Grund auf vermittelt, verstärkt und im konkreten, praktischen Handeln verinnerlicht wird.

Das Mischpult-Prinzip kann in künstlerischen Produktionen (wie zum Beispiel im Theaterbereich) genauso angewendet werden wie in Schulen (im Rahmen von Projektunterricht zur Demokratiebildung) oder in Arbeits- und Unternehmenskontexten. Die Teilnehmer*innen lernen die Elemente des Mischpult-Prinzips wie die demokratischen Führungsjoker im praktischen Tun kennen. Sie erleben alternative Handlungsweisen und wie es sich für sie selbst anfühlt, wenn Menschen sich gleichwürdig begegnen und in Beziehung miteinander sind.

Hier finden Sie eine Einführung in die Arbeit mit dem Theatralen Mischpult.

Termine für Mischpult Theater-Workshops (2021 & 2022)

03./04.09.21: Mischpult Theater 1
03./04.09.21: Mischpult Theater 1 (Köln)
24./25.09.21: Mischpult Theater 1 (Lübeck)

25./26.02.22
Herbst 22 (folgt in Kürze)

Mischpult Tanz

Das etablierte Kartenkonzept des „Theatralen Mischpultes“ wurde hier von Maike Plath und dem Tänzer und Choreografen Lior Shneior vom Tanz aus gedacht. Die Workshops richten sich ausdrücklich nicht nur an Tänzer*innen, sondern an alle, die partizipativ mit Tanz und Bewegung arbeiten wollen. Tänzerische Vorerfahrung ist nicht notwendig.

Hier bekommen Sie einen Eindruck von der Arbeit mit dem Tanz-Mischpult.

Termine für Mischpult Tanz (2021 & 2022)

29./30.10.21: Mischpult Tanz
05./06.11.21: Mischpult Tanz (Köln)

04./05.03.22
07./08.10.22

Das Format Mischpult Tanz wird auch in das neue Kursprogramm mit aufgenommen. Es heißt dann „Mischpult-Prinzip Tanz“.

Mischpult Bildende Kunst

Im März 2020 erschien im Beltz Verlag der neue Kasten für Bildende Kunst. Das Mischpult-Prinzip wurde dabei von Lukas Oertel, Birte Trabert und Maike Plath von der Bildenden Kunst aus gedacht.

Das Mischpult stellt das eigenständige und selbstbestimmte Spielen und Experimentieren ins Zentrum des Kunstunterrichts. Denn Kunst ist nicht lehrbar. Dennoch ist es möglich, Räume für künstlerisches Arbeiten, spielendes Forschen und schöpferische Spielwiesen zu schaffen. Dieser Workshop richtet sich an alle Kunstlehrer*innen, Künstler*innen und Interessierte aus anderen Kontexten. Wie auch bei Tanz gilt: Vorerfahrung oder besondere Zeichenkünste sind nicht notwendig.

Termine für Mischpult Bildende Kunst-Workshop (2021 & 2022):

22./23.10.2021
Frühjahr 22
Herbst 22
(Termine erscheinen in Kürze)

Das Format „Mischpult-Prinzip Bildende Kunst“ wird auch Teil des neuen Kursprogramms ab August 2021 sein.

Termine

Termine Immer Fr. 15-19 Uhr und Sa. 10-18 Uhr

Termine 2021 & 2022

Mischpult-Prinzip Führung 1:

27./28.08.21
08./09.10.21
19./20.11.21

11./12.03.22
08./09.04.22
21./22.10.22

Mischpult-Prinzip Führung 2:

12./13.11.21
03./04.12.21

18./19.03.22
03./04.06.22

Mischpult-Prinzip Führung 3:

18./19.02.22
01./02.04.22
26./27.08.22

Mischpult-Prinzip Führung 4:

13./14.05.22
16./17.09.22

Mischpult Theater:
03./04.09.21
03./04.09.21 (Köln)
24./25.09.21 (Lübeck)

25./26.02.22
Herbst 22 (Termin folgt in Kürze)

Mischpult Tanz:
29./30.10.21
05./06.11.21 (Köln)

04./05.03.22
07./08.10.22

Mischpult Bildende Kunst:
22./23.10.2021
Frühjahr sowie Herbst 22
(Termine folgen in Kürze)

Workshopleiter*innen

Alle autorisierten ACT-Workshopleiter*innen verfügen über langjährige Erfahrung in schulischen und außerschulischen Kontexten mit unterschiedlichen Altersgruppen und können auch für bundesweite Veranstaltungen gebucht werden.

Fotos von allen Trainer*innen finden Sie auf unserer Teamseite.

Maike Plath

Autorin, ehemalige Lehrerin (1996-2013) und im Leitungsteam von ACT e.V. verantwortlich für die Bereiche Strategie und Konzeption.

Maike Plath ist die Begründerin des Mischpult-Prinzips. Ihr umfangreiches Konzept zu gleichwürdiger (Selbst-)Führung entwickelte sie aus der 17-jährigen Praxis mit Jugendlichen heraus – erst als verbeamtete Lehrerin, seit 2013 im Rahmen von ACT e.V. Neben praktischen Forschungsfeldern im ACT_Lab und im ACTeur*innen-Programm widmet sie sich der Weitergabe des Konzeptes an Erwachsene mir Führungs-, Erziehungs- und Bildungsverantwortung mit dem Ziel, Beziehungs- und Demokratiefähigkeit in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken.

Rosa von Praunheim portraitierte ihre Arbeit 2017 im Kinofilm „Act! Wer bin ich?“. Das Konzept von Maike Plath liegt in 9 Publikationen vor und ist im Buchhandel erhältlich.

Nicole Giselle Huiskamp

freiberufliche Theaterpädagogin

In Berlin arbeitet sie an verschiedenen Grundschulen und für den Verein ACT e. V. Sie gründete mit Lukas Oertel die freie Theatergruppe ACTIVE PLAYER PRINZENSTRAßE. Außerhalb Berlins arbeitet Nicole Huiskamp in verschiedenen Unternehmen und entwickelt auch hier biografische Eigenproduktionen nach dem ACT Ansatz, mit Auszubildenden und Studierenden aus dem kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Sie ist bundesweit in der Erwachsenenbildung tätig und ist zertifizierte Trainier*in für das Mischpult-Prinzip.

Stefanie López

Gründerin und Geschäftsführung ACT e.V.

Studium der Theaterwissenschaft in Mainz und Berlin und Schauspielstudium in Berlin. Von 2001-2007 diverse Engagements als Schauspielerin (u.a. Landesbühne Hannover, Neue Bühne Darmstadt).

Seit 2008 arbeitet sie in Schulen und außerschulisch mit Jugendlichen in Theaterprojekten. 2018 gründete sie die Jugendtheatergruppe ACTIVE PLAYER Kreuzberg. Sie gibt bundesweit Weiterbildungen und ist zertifizierte ACT-Workshop Trainer*in.

Seit 2017 verantwortet sie die Projektleitung des ACT_Labs, in dem Jugendlichen jeden Nachmittag ein offenes Angebot nach dem ACT Konzept zur Verfügung gestellt wird (Status-Training, Tanz, Film etc.).

2018 gründete sie „Familienbande“. Über Familienbande bietet sie, neben ihrer Arbeit bei ACT, auch Workshops für Eltern an, um diese zu unterstützen, zu mehr Empathie und liebevoller Führung zu finden.

Lior Shneior

Tänzer und Choreograf

Lior Shneior ist ein deutsch-israelischer Choreograf, Tänzer und Pädagoge. Shneior ist 1985 in einem Kibbuz in Israel geboren. Seine Tanzausbildung hat er an der Folkwang Hochschule in Essen abgeschlossen und hat danach von 2008 bis 2012 in NYC als Tänzer und Choreograf gearbeitet. Seit 2012 wohnt und arbeitet er in Berlin. Seine Tätigkeit bewegt sich bewusst an der Grenze von künstlerischer und pädagogischer Arbeit.

2017 hat er gemeinsam mit Maike Plath das »Das Methodenrepertoire Tanz und Bewegung – Bausteine für den Theaterunterricht« und die ACT Tanz-Worskhops entwickelt. Darüber hinaus gibt er bundesweit Veranstaltungen. 

Anna Maria Weber

Ehemalige Lehrerin, Beraterin und im Leitungsteam von ACT e.V.

Seit 2015 im Leitungsteam von ACT e.V. für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Team-Entwicklung verantwortlich und in der theater- und tanzpädagischen Arbeit von ACT tätig. Bis 2015 war sie Lehrerin für Biologie und Geschichte (Sek I und II) und begleitete Schulen im Auftrag des Senats in der Unterrichtsentwicklung (Umgang mit Heterogenität). Seit 2015 bietet sie bundesweit Veranstaltungen zum Mischpult-Prinzip. Seit 2019 befindet sie sich parallel in der Ausbildung zur Entwicklungsbegleiterin für Menschen und Organisationen und bietet wöchentliche Statustrainings im ACT_Lab an.

Tara Hawk

Fachkraft für Kulturelle Bildung, Übersetzerin und Lehrerin (2008 – 2019). 

Geboren und aufgewachsen in den USA. Bachelor Studium der Politikwissenschaften und Deutsch in den USA. European Master in Interkulturelle Erziehungswissenschaft in Berlin und Weiterbildung zur zertifizierten Fachkraft für kulturelle Bildung im Rahmen von „LernKünste“.

2002 – 2008 arbeitete sie in den USA und Deutschland als freie Pädagogin in diversen Projekten mit Jugendlichen und Erwachsenen im antirassistischen und interkulturellen Bildungsbereich und in den Bereichen Sprachbildung und Teambuilding. Bis 2019 war sie Lehrerin für Geografie, Geschichte, Englisch und Theater (Sek I) und absolvierte berufsbegleitend die Weiterbildung bei Maike Plath. 

In Berlin arbeitet sie an verschiedenen Sekundarschulen für den Verein ACT e.V. und vermittelt das Mischpult-Prinzip an Erwachsenen auch in englischer Sprache europaweit. Darüber hinaus ist sie als freie Sprachlehrerin und Übersetzerin tätig.

Lukas oertel

Bildender Künstler und Kunstvermittler

Studium: Bildende Kunst, Alfter bei Bonn und Interdisciplinary Arts, Oxford. 2013 gründete er mit Birte Trabert Kunstkomplizenschaft für Kunstprojekte & Workshops an Schulen, Universitäten und Museen.

2016 gründete er mit Nicole Huiskamp die AVTIVE PLAYER Prinzenstraße (ehemals ACTIVE PLAYER Wedding).

2019 entwickelte er gemeinsam mit Birte Trabert und Maike Plath das Mischpult Bildende Kunst. Darüber hinaus bietet er Workshops für fächerübergreifendes Arbeiten von Kunst und Biologie an (Embryologie, Entwicklung des Menschen/Sexualkunde, Evolution, Zelle und Organismus).

Birte Trabert

Bildende Künstlerin und Lehrerin

Birte studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, in Jerusalem & Tel Aviv. 2013 gründete sie mit Lukas Oertel Kunstkomplizenschaft für Kunstprojekte & Workshops an Schulen, Universitäten und Museen und absolvierte 2020 ihr Referendariat im Berliner Schuldienst für Bildende Kunst und Darstellendes Spiel. Seit 2021 arbeitet sie in Teilzeit an einer Sekundarschule in Berlin-Neukölln.

2019 entwickelte sie gemeinsam mit Lukas Oertel und Maike Plath das Mischpult Bildende Kunst.

Nina Arens-Can

Trainerin & Referentin für kulturelle und politische Bildung, ehem. Schauspielerin

Nach dem Studium an der Schauspielschule Mainz arbeitete Nina Arens-Can zunächst viele Jahre als Schauspielerin an verschiedenen Theatern in Deutschland. 2016 begann sie mit der Ausbildung im Mischpult-Prinzip bei ACT e.V. und leitet seitdem Projekte mit Kindern und Jugendlichen sowie Trainings und Weiterbildungen für Erwachsene nach dem Mischpult-Prinzip.

Neben ihrer Arbeit für ACT e.V. ist Nina Arens-Can auch für weitere Auftraggeber sowohl in Schule als auch in der außerschulischen Bildungsarbeit in Deutschland und international tätig. Sie beschäftigt sich mit demokratiepädagogischen Konzepten und mit der Frage, wie ein Raum beschaffen (nicht möbliert!) sein muss, damit Menschen jeden Alters sich eingeladen fühlen, sich darin zu entwickeln. Macht- und Diskriminierungssensibilität sowie Heterogenität, Selbstbestimmung und Partitzipation stehen dabei in besonderem Fokus.

Voraussichtlich noch in diesem Jahr schließt Nina ihr Studium der Bildung und Erziehung in der Kindheit an der FH Potsdam ab.

Das sagen andere über die ACT-Workshops

«Diese vier Tage haben Spaß gemacht und genauso tief berührt. Zum ersten Mal konnte ich glaubhaft erleben, dass Menschen in all ihren Facetten gewollt sind, dass es nichts „Falsches“ gibt und Konflikte als wertvoll erachtet werden. Wahrhaftiger Respekt, große Freude, klare Spielregeln, individuelle Freiheit und geschützter Raum. Solch eine Gesellschaft möchte ich haben, so kann Zukunft aussehen.»
Katja Schreier

«Der Workshop hat mir persönlich eine neue Selbstwahrnehmung eröffnet, mit der ich gestärkt und zufrieden sein kann. Das großartige Konzept der Statuslehre hat mich dazu ermutigt und mir offenbart, dass Veränderung im System möglich ist, aber ich bei mir selbst dafür anfange. Die Hoffnung auf eine neue Welt ist wieder neu aufgeblüht.»
Annika

«Dieser Workshop ist so wichtig für unsere Zukunft, ebenfalls greifbar und anwendbar. So simpel mit großer Wirkung! Es hat viel mit mir gemacht, vor allem das Aushalten in schwierigen Situationen war eine der vielen tollen Übungen. Habt ihr klasse gemacht!»
Nesrin

«Diese Arbeitsweise mit den Jugendlichen ist für mich die menschlichste, wärmste und ehrlichste Art, die mir bis jetzt begegnet ist. Dieser Workshop war für mich ein wahrer Augenöffner, was meine Selbstbewertung betrifft.»
Mitchi Cortés Téllez

«Ich würde es allen Lehrenden wünschen, die Möglichkeit zu bekommen, einen Workshop zu besuchen und ganz viel davon in unseren gemeinsamen Alltag zu transportieren. Für weniger Kläffer und mehr Schildkröten.»
Sonja

«Wie war ich?
Wie bin ich?
Nach was möchte ich konkret streben?
Danke an dieses schöne Status Training.
Es hat sehr, sehr, sehr gut getan.»
Sinan

«Ich bin heute mit meinem neuen „Rüstzeug“ in die Schule gefahren und schon die Vorbereitung schrieb sich wie von selber. Ich hatte einen Konflikt mit einer Klasse zu lösen. Das Schöne war, ich fühlte mich so gewappnet. Ich wußte: Egal, was da kommt, ich werde es aushalten und ich werde damit umgehen. So war es dann auch. Zugegebenermaßen habe ich mich anschließend etwas Super-Hero-mäßig gefühlt. Aber ist ja auch mal schön.
Außerdem habe ich eine erhöhte Bereitschaft bei mir festgestellt, präsent zu sein, bei den Schülern zu sein, da zu bleiben, wenns schwierig wird. Das ist auf eine Art zwar auch anstrengend, aber nicht so sehr, als wenn einem später sowieso alles um die Ohren fliegt, weil Themen schwehlen. Ich freue mich auf Status 2. Habe direkt gebucht.»
Marion Pätzel

«Die Statustheorie und -praxis, wie sie Maike Plath vermittelt, gehört für mich zu einer der wichtigsten Entdeckungen in der Kommunikation. Wenn Menschen, Erwachsene, Kinder oder Jugendliche damit arbeiten, erweitern sie ihr Repertoire im Umgang mit anderen erheblich. Ganz besonders hilfreich ist der produktive Umgang bei Konflikten und Auseinandersetzungen, bei der Perspektivenübernahme und beim Erlernen einer demokratischen Kommunikationskultur. Daher hole ich Frau Plath seit vielen Jahren als Gastdozentin immer wieder an unsere Hochschule.»
Professor Dieter Rüttimann, Pädagogische Hochschule Zürich

«Ein Workshop, bei dem der Funke überspringt. Ein Ansatz, der Lust macht auf Umsetzung, denn hier wurden Schwierigkeiten und Gruppenproblematik nicht ausgeblendet, sondern aufgenommen und mit zum Inhalt gemacht. Vielleicht ist das ein Weg für Schule, wenn sie sich nicht selbst zum Auslaufmodell machen will, sondern flexibel auf Realitäten reagieren und vorbereiten will. Spannend!»
Rike Janssen

«Die ACT-Workshops erfahre ich als einen ACT zur sozialen Plastik. Für mich geht da was auf. Wirkliche Begegnungen finden statt. Da tragen WIRKLICH alle Teilnehmer*innen sehr konkret und partizipativ dazu bei, was genau im Einzelnen passiert und welche Nähe zwischen den Menschen und welche Intensität an Erkenntnissen entsteht. Ich nehme erstens sehr viele, ganz konkrete Techniken und Methoden mit, die ich sehr vielseitig in meine Arbeit als Theaterpädagoge und auch als Psychodrama-Leiter integrieren kann. Und ich nehme jedes Mal etwas mit, das länger nachwirkt. Ich versuche das in Worten zu erklären, obwohl ich sicher bin, dass es sich nur ERFAHREN lässt. Wenn Berührungen zwischen Teilnehmer*innen stattfinden, dann sind darunter auch solche, die ich spontan als „unangenehm“ bewerten würde. Da denke ich „Sch … , jetzt hab ich was falsch gemacht. Wie sehe ich denn jetzt aus?!“ Und schwups, passiert es aber, dass ich mich nicht in mich hinein schäme, sondern genau das, was da passiert PRODUKTIV nutzen kann. In einem Moment hatte ich vielleicht das Gefühl, dass ich aus einem spontanen Impuls heraus, vielleicht aus einem Geltungsbedürfnis heraus, etwas kaputt gemacht habe und im nächsten Moment erfahre ich, dass es aus anderen Perspektiven sehr positiv bewertet und begrüßt wird. Woran liegt das? Ich glaube, dass die Methoden, die Techniken, die grundsätzlichen Erkenntnisse, die Art und Weise der Führung, alles das, was ACT ist, ein hohes Maß an Selbstähnlichkeit und Anschlussfähigkeit, eine „kreative Lebendigkeit“ haben. Alle Interaktionen können auf Augenhöhe immer von allen als etwas Drittes betrachtet werden. Das macht Hoffnung und motiviert mich, nicht so streng zu mir selbst zu sein und weniger Angst davor zu haben, mich selbst zuzugeben – so als Einladung. Danke!»

Kai Kloss, Theaterpädagoge und Psychodrama-Leiter

„Der Workshop war für mich sehr abwechslungsreich, superinteressant und hat mich motiviert und bestärkt. Bestärkt darin, weiter an den Jugendlichen/Schüler*innen dranzubleiben, Einsatz zu zeigen und Veränderungen zu initiieren. Motiviert, noch mehr über Inklusion und meine innere Haltung nachzudenken und noch mehr Theater zu wagen. Deine Art war unglaublich klar, offen und so wertschätzend auf allen denkbaren Ebenen, dass ich richtig happy bin.“

„Tolle praktische Impulse, die gut in die eigene Arbeit zu integrieren sind.“

„Es ist ein Super-Konzept. Ich freue mich darauf, einzelne Bausteine in meine Arbeit miteinzubeziehen.“

„Die Denkanstöße und Impulse sind eine Bereicherung: Soviel Kreativität, keine Wertung. Alles ist erlaubt, aber die Freiheit zu entscheiden, was möchte ich machen, war für mich entspannend. Fühlte mich nicht unter Druck gesetzt.“

„Top. Viel Input, aber nicht überdosiert.“

„Sehr professionell, super Methodik, klar verständlich.“

Orte

Die ACT-Workshops in Berlin finden im Urbanraum statt: Urbanstraße 93, 1. Hinterhof, 10967 Berlin

Die Workshops in Lübeck finden hier statt: Kirchengemeinde Andreas-Wilms-Haus, Hüxtertorallee 1, 23564 Lübeck

Die Workshops in Köln finden hier statt: Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln

 

Preise etc.

Alle Einnahmen aus den Workshop-Buchungen fließen (nach Abzug der Kosten) in die gemeinnützige Arbeit von ACT e.V. Mit jeder Buchung ermöglichen Sie also auch Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kostenfrei nach dem Mischpult-Prinzip zu arbeiten.

Preise

Einzelbuchung: 375,- € pro Workshop
Kombirabatt: 730,- € [für 2 Workshops]
Gesamtpaket – Führung: 1.420,- € [für 4 Workshops]
Gesamtpaket – Künste: 1065,- € [für 3 Workshops]
Gesamtpaket – All in: 2.625,- € [für 7 Live-Workshops und einen Online-Workshop]

Ermäßigungen

10% Rabatt auf alle Preise für Verbündete (Fördermitglieder) von ACT e.V. – jetzt Verbündete*r werden!
20% Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, ALG II- Empfänger*innen und Inhaber*innen eines Berlin-Passes.

Raten-Zahlung nach Absprache möglich!

Wir nehmen Bildungsprämiengutscheine an!

Stornierungs-Bedingungen

Im Falle eines Rücktrittes von der Teilnahme an einem Workshop werden folgende Gebühren für die Stornierung erhoben:
— Bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 20,- € (Bearbeitungsgebühr)
— 29-14 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 30% der Workshopgebühr
— 13-7 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 50% der Workshopgebühr
— Späterer Rücktritt: 100% der Workshopgebühr

Wird eine Ersatzperson für die Veranstaltung gestellt, entfallen die Stornogebühren.

Hier finden Sie kostenfreie Materialien und hier können Sie sehen, welche kostenfreien Angebote Sie mit ihrer Buchung unterstützen.

Bei der Buchung von einem Workshop einfach unten einen Termin auswählen und online buchen. Falls einige der Workshops nicht angezeigt werden oder Sie noch Fragen zur Buchung haben, schicken Sie bitte eine Email an Friederike Erhart unter workshop@act-berlin.de

Zum ACT-Workshop anmelden

Die Anmeldung ist auch möglich per Mail an Friederike Erhart, workshop@act-berlin.de

 

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