Aktuelle Infos aufGrund der Corona-Situation

Alle Workshops finden, je nach Situation, live oder online statt. Weitere Infos finden Sie unter „Termine“.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist für uns kein Gegensatz zu individueller Freiheit, sondern ihre Voraussetzung.

ACT-Workshop Formate

Alle Workshop-Formate finden immer Fr. 15-19 Uhr und Sa. 10-18 Uhr in Berlin statt. Die Abotermine sind eintägige Veranstaltungen und finden Sa. von 10-18 Uhr statt.

Falls ACT-Workshops online stattfinden müssen, wird vorab kostenfrei das „Selbstführungs-(Mini)-Mischpult“ an die Teilnehmenden als Arbeitsmaterial versandt.

Nach allen ACT-Workshops erhalten die Teilnehmer*innen ein ausführliches Protokoll inkl. Musikangaben.

Alle autorisierten ACT-Workshopleiter*innen verfügen über langjährige Erfahrung in schulischen und außerschulischen Kontexten mit unterschiedlichen Altersgruppen (ab 6 Jahren) und können auch für bundesweite Veranstaltungen gebucht werden. Weitere Infos finden Sie unter „Workshopleiter*innen“.

Fragen zu den ACT-Workshops: workshop@act-berlin.de

Hier finden Sie kostenlose Tutorials zum Konzept von Maike Plath.

Status

Das Format Status (I und II) richtet sich an alle Menschen, die davon ausgehen, dass Veränderung immer bei jedem Einzelnen von uns anfängt.

Löwe – Kläffer – Erdmännchen – Schildkröte. Diese 4 Führungstypen bieten Bilder, an denen ich mich orientieren kann, wenn ich Führung übernehme. Wir alle tragen Anteile aller vier Typen in uns – haben uns aber oft in einer Komfortzone eingerichtet, mit der wir bislang mehr oder weniger gut durchs Leben gekommen sind. Im Status-Training kann ich diese Komfortzone in einem geschützten Raum verlassen und meinen Handlungsspielraum erweitern. Dabei wird unterschieden zwischen äußerem Status (Gesten, Mimik, Sprache etc.) und innerem Status (innere Haltung).

Die Statuslehre, wie ACT sie vermittelt, stärkt die eigene Handlungsfähigkeit und hilft mir dabei meine individuelle Stärke auszubilden. Führung wird so über Vertrauen und Integrität möglich, anstatt über Macht und Angst.

Alle Lern- und Gestaltungsprozesse sind ergebnisoffene, riskante Prozesse und diese müssen verantwortungsvoll und professionell geführt werden:

Jemand muss führen – ohne zu leiten.
Jemand muss die Verantwortung übernehmen – ohne ängstlich zu sein.
Jemand muss Geborgenheit vermitteln – ohne sich anzubiedern.
Jemand muss Distanz wahren – ohne verletzend zu sein.
Jemand muss Nähe wagen – wenn keiner sich zeigen will.
Jemand muss neugierig sein – ohne taktlos zu werden.
Jemand muss sagen: Es ist meine Schuld. Probier es noch mal.
Jemand muss einen Raum erschaffen, in dem alles möglich ist.

Jemand muss ein*e geniale*r Pädagog*in sein.

Oder ein*e Status-Expert*in.

Termine für Status-Workshops

30.4./1.5.21: Status 1 (Köln) (online)
14./15.05.21: Status 2 (live oder online)
28./29.05.21: Status 1 (Lübeck) (live oder online)

Das Format „Status I und II“ gibt es nur noch bis August 2021. Die Inhalte dieses Formates fließen dann in das neue Angebot „Mischpult-Prinzip Führung“ ein.

Mischpult Theater

Im „Mischpult“- Format Theater (I und II) liegt der Schwerpunkt auf ernst gemeinter Beteiligung. Hier wird am Modell des theatralen Mischpultes deutlich, wie gleichwürdige Führung konkret funktionieren kann.

Die Entwicklung des Mischpult-Prinzips als Konzept demokratischer Führung basiert auf der Praxiserfahrung, dass Menschen nur dann miteinander kooperieren und demokratische Kernkompetenzen erwerben, wenn entsprechende Umfelder dafür geschaffen werden, in denen demokratisches Denken und Handeln Schritt für Schritt von Grund auf vermittelt, verstärkt und im konkreten, praktischen Handeln verinnerlicht wird.

Das Mischpult-Prinzip kann in künstlerischen Produktionen (wie zum Beispiel Theaterproduktionen) genauso angewendet werden wie in Schulen (im Rahmen von Projektunterricht zur Demokratiebildung) oder in Arbeits- und Unternehmenskontexten. Die Teilnehmer*innen lernen die Elemente des Mischpult-Prinzips wie die demokratischen Führungsjoker im praktischen Tun kennen. Sie erleben alternative Handlungsweisen und wie es sich für sie selbst anfühlt, wenn Menschen sich gleichwürdig begegnen und in Beziehung miteinander sind.

Hier finden Sie eine Einführung in die Arbeit mit dem Theatralen Mischpult.

Termine für Mischpult-Workshops

15./16.01.21: Mischpult Theater 1 (Ausfall wegen Lockdown)
26./27.02.21: Mischpult Theater 2 (Ausfall wegen Lockdown)
03./04.09.21: Mischpult Theater 1
03./04.09.21: Mischpult Theater 1 (Köln)
24./25.09.21: Mischpult Theater 1 (Lübeck)

Das Format „Mischpult 1“ bleibt auch ab August 2021 erhalten und heißt dann „Mischpult-Prinzip Theater“. Der Aufbau-Kurs wird am 26./27.02.2021 das letzte Mal angeboten.

Mischpult Tanz

Das etablierte Kartenkonzept des „Theatralen Mischpultes“ wurde hier von Maike Plath und dem Tänzer und Choreografen Lior Shneior auf Tanz übertragen. Die Workshops richten sich ausdrücklich nicht nur an Tänzer*innen, sondern an alle, die partizipativ mit Tanz arbeiten wollen. Tänzerische Vorerfahrung ist nicht notwendig.

Hier bekommen Sie einen Eindruck von der Arbeit mit dem Tanz-Mischpult.

Termine für Mischpult Tanz

19./20.03.21: ONLINE: Mischpult Tanz
29./30.10.21: Mischpult Tanz
05./06.11.21: Mischpult Tanz (Köln)

Das Format Mischpult Tanz wird auch in das neue Kursprogramm mit aufgenommen. Es heißt dann „Mischpult-Prinzip Tanz“.

Bildende Kunst

Im März 2020 erschien im Beltz Verlag der neue Kasten für Bildende Kunst. Das Mischpult-Prinzip wurde dabei von Lukas Oertel, Birte Trabert und Maike Plath auf den Kunstunterricht übertragen.

Das Mischpult stellt das eigenständige und selbstbestimmte Spielen und Experimentieren ins Zentrum des Kunstunterrichts. Denn Kunst ist nicht lehrbar. Dennoch ist es möglich, Räume für künstlerisches Arbeiten, spielendes Forschen und schöpferische Spielwiesen zu schaffen. Dieser Workshop richtet sich an alle Kunstlehrer*innen, Künstler*innen und Interessierte aus anderen Kontexten. Wie auch bei Tanz gilt: Vorerfahrung oder besondere Zeichenkünste sind nicht notwendig. Die Workshops finden im Neuköllner Kunstzentrum YOUNG ARTS statt.

Termine für Bildende Kunst

22./23.05.2021 (Samstag/Sonntag): Mischpult Bildende Kunst
September/Oktober 21: Mischpult Bildende Kunst

Das Format „Mischpult-Prinzip Bildende Kunst“ wird auch Teil des neuen Kursprogramms ab August 2021 sein.

Mischpult-Prinzip Führung 1-4

In den vier aufeinander aufbauenden Workshops zur Gleichwürdigen Führung stehen die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und die Ausbildung von Führungskompetenzen im Fokus. Hier fließen Inhalte aus den bisherigen Statusworkshops ein und werden durch neu entwickelte Elemente (biografisches Mischpult) erweitert und vertieft.

Diese vier Workshops bauen aufeinander auf und haben verschiedene Schwerpunkte.

  1. Einführung in das Mischpult-Prinzip – Koordinaten und Statuslehre
  2. Biografie I – Äußere Wirkung (Status-Mischpult und symbolisches Kapital)
  3. Biografie II – Innere Haltung (Grenzen, Bedürfnisse und Potenziale)
  4. Status-Reset – selbstbestimmt Führung übernehmen

Die neuen ACT Workshopformate Mischpult-Prinzip Führung 1-4 verstehen sich als ein innovatives und zeitgemäßes Führungskompetenz-Training auf der Basis des Mischpult-Prinzips, bei dem Führende und Folgende gleichwürdig und selbstverantwortlich agieren.

Der Ansatz deckt ungleiche Machtverhältnisse auf und betrachtet das Phänomen der Hierarchie als eine sich ständig wandelnde Matrix menschlichen Rollenverhaltens. Innerhalb dieser Matrix nehmen alle Beteiligten grundsätzlich ALLE Rollen auf der Skala zwischen „Führen und Folgen“ ein und agieren verantwortungsvoll auf ein gemeinsames Ziel gerichtet. Dies auf der Basis der menschlichen Grundbedürfnisse:  

Bindung – Autonomie – Sicherheit – Selbstwert – Anerkennung – Lustbedürfnis (Werte-Kompass).

Der vierteilige ACT-Führungs-Workshop ist ein in sich geschlossenes Produkt, indem ein Prozess angeleitet wird, der sich über das Bild einer russischen Puppe (Matroschka) veranschaulichen lässt:

Wir bauen die russische Puppe Schale für Schale auseinander und schauen uns an, wie das äußere Design der Schalen beschaffen ist, bis wir bei der innersten, kleinsten Puppe darin angekommen sind. Die innerste Puppe sieht so aus wie die äußeren Puppenschalen. Aber meistens ist sie ein wenig nachlässig gestaltet: Dieser innere Puppenkern ist quasi der Maschinenraum und unter Umständen ist er „falsch“ verschaltet. Daher nehmen wir selbstbestimmt Reparaturen im Maschinenraum vor und entwerfen das Design der innersten Puppe neu. Anschließend passen wir die anderen äußeren Puppenschalen dem neuen Design der innersten Puppe an und bauen dann die russische Puppe Schale für Schale wieder zusammen.

Konkret gesprochen heißt das Folgendes:

Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit den Gesetzmäßigkeiten und Wirkungen von Führen und Folgen und lernen die Statuslehre als zentrales Instrument des Führungstrainings kennen. Wir untersuchen unsere Körpersprache und die Wirkung unseres äußeren Auftretens im Alltag auf andere. Wir erproben spielerisch die Zusammenhänge zwischen symbolischem, sozialem Kapital und Hochstatus-Wirkung auf der einen Seite und Tiefstatus-Wirkung auf der anderen Seite:

Welches symbolische Kapital bringe ich mit, welches fehlende Kapital kompensiere ich auf welche Weise und welchen Einfluss hat das unbewusst auf meine Körpersprache und in der Folge auf meine Wirkung in der Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit anderen Menschen? (Untersuchung der äußeren Puppenschalen).

Wie ist meine innerste, kleinste Puppe, die ich für meinen authentischen Kern halte, eigentlich beschaffen? (Biografiearbeit: Aus welchem unbewusst genutzten oder fehlendem und ständig zu kompensierendem Kapital, aus welchen sozialen Prägungen, Schattenthemen und Schutzstrategien setzt sich meine innerste Puppe zusammen und wo führt dies zu deformierten, fremdbestimmten Verhaltensweisen  – „defekten äußeren Puppen-Schalen“)?

Schritt für Schritt untersuchen und gestalten wir die innerste, kleinste Puppe neu – so, wie wir sie bewusst und selbstbestimmt gerne hätten. (Arbeit an der inneren Haltung/Selbstverantwortung/Selbstfürsorge).

Auf dieser Basis unterziehen wir dann alle anderen Puppenschalen (äußeres Auftreten/Körpersprache/Kommunikation) dem neuen „Design“ und „bauen die ganze Puppe wieder zusammen“ (Biografisch basiertes Status-Reset-Verfahren).

Termine:

Mischpult-Prinzip Führung 1:

27./28.08.21
08./09.10.21
19./20.11.21

Mischpult-Prinzip Führung 2:

12./13.11.21

Weitere Termine für 2022 erscheinen in Kürze hier!

Online-Format: Einführung in das Mischpult-Prinzip Theorie & Praxis

Aktuell bieten wir kein zusätzliches Online-Format an, da alle ACT-Workshops, je nach Situation, live oder auch online stattfinden.

 

ACT-Abo

Das Angebot ACT-Abo gibt es nur noch bis August 2021.

Was ist das ACT_Abo?
Alle, die durch die 4 ACT-Basis-Workshops mit dem Ansatz von Maike Plath vertraut sind, haben die Möglichkeit ihr Wissen zu vertiefen, indem sie zum einen während der Abo-Laufzeit Workshops wiederholen und zum anderen an den Abo-Tagen (2 Tage/Jahr) teilnehmen können. Die Idee ist es, das in den ACT-Workshops gewonnene Wissen immer wieder aufzufrischen, zu erweitern und eine Plattform für einen intensiven Austausch zu bieten.

An wen richtet sich das Angebot?
Alle, die die Workshops Mischpult 1 und 2 sowie Status 1 und 2 gemacht haben, dürfen diese Workshops während der Abo-Laufzeit wiederholen und zudem an den beiden Abo-Tagen teilnehmen. Alle, die zudem bereits Freak out und Mischpult Tanz/Bildende Kunst besucht habe, dürfen diese Workshops ebenfalls während der Abo-Laufzeit wiederholen. Wer die letztgenannten Workshops zum ersten Mal besuchen möchte, erhält als Abonnent*in 10% Ermäßigung.

Was kostet das Abo?
Das Abo kostet pro Monat 30 Euro. Wer sich für eine einmalige Jahreszahlung entscheidet, zahlt 320 Euro (anstatt 360 Euro).

Termine und Fristen
Es ist jederzeit möglich, sich für das Abo anzumelden.
Und ebenfalls jederzeit möglich, aus dem Abo wieder auszusteigen.

Was passiert an den Abo-Tagen?
Die Abo-Tage bringen alle diejenigen zusammen, die mit dem ACT-Ansatz gut vertraut sind und damit arbeiten. Wir wollen einen Raum schaffen, in dem es um konkrete Beispiele aus der Praxis geht und es Gelegenheit gibt, sich auszutauschen und gegenseitig Beratung einzuholen.

Letzter Termin Abo (eintägig, 10-18 Uhr)

08.05.2021

Freak out

Das Format „Freak out“ wird ab dem Jahr 2021 nicht mehr bei ACT angeboten. Inhalte aus diesem Modul fließen ein in das neue Format „Mischpult-Prinzip Führung 1-4“.

Neues Kursprogramm ab August 2021

Neues Kursprogramm ab Sommer 2021

Ab August 2021 aktualisieren wir unser ACT-Workshop Programm. Der Zugang zum Mischpult-Prinzip kann dann entweder über den Schwerpunkt „Führung“ oder über einen Workshop im Schwerpunkt „Künste“ gewählt werden.

In den Workshops zur Gleichwürdigen Führung stehen die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und die Ausbildung von Führungskompetenzen im Fokus. Hier fließen Inhalte aus den bisherigen Statusworkshops ein und werden durch neu entwickelte Elemente (biografisches Mischpult) erweitert und vertieft. (Mehr Infos unter „ACT Workshop-Formate“)

Die Workshops zu den Künsten vermitteln neben einer Einführung in das Mischpult-Prinzip konkrete Handlungsstrategien für die Arbeit in künstlerischen Praxisfeldern. Sie bleiben als bereits bewährtes Format auch im neuen Kursprogramm erhalten. (Mehr Infos unter „ACT Workshop-Formate“)

Mischpult-Prinzip Künste

Diese Workshops können einzeln und unabhängig voneinander gebucht werden.

Mischpult-Prinzip Theater

Mischpult-Prinzip Tanz

Mischpult-Prinzip Bildende Kunst

Die ACT-Workshops „Künste“ zeigen konkrete Wege und Möglichkeiten auf, wie man in verschiedenen künstlerischen Feldern nach dem Mischpult-Prinzip arbeiten kann. Es gibt die Formate „Theater“, „Tanz“ und „Bildende Kunst“. Die Herangehensweise ist in der Arbeit mit Jugendlichen entstanden, eignet sich aber auch für die Arbeit mit Erwachsenen. Sie gibt Anregungen und methodische Wege, wie wir Räume so gestalten können, dass alle Menschen im Raum (unabhängig von Vorbildung, Sprachkenntnis, gesellschaftlicher oder familiärer Prägung) sich gleichwürdig in einen künstlerischen Prozess einbringen können. Die Teilnehmenden im Workshop erleben so selbst, wie Vielfalt für hochwertige künstlerische Produkte wirklich genutzt und nicht nur behauptet werden kann.

Mischpult-Prinzip Führung 1-4

Diese vier Workshops bauen aufeinander auf und haben verschiedene Schwerpunkte.

  1. Einführung in das Mischpult-Prinzip – Koordinaten und Statuslehre
  2. Biografie I – Äußere Wirkung (Status-Mischpult und symbolisches Kapital)
  3. Biografie II – Innere Haltung (Grenzen, Bedürfnisse und Potenziale)
  4. Status-Reset – selbstbestimmt Führung übernehmen

Die neuen ACT Workshopformate Mischpult-Prinzip Führung 1-4 verstehen sich als ein innovatives und zeitgemäßes Führungskompetenz-Training auf der Basis des Mischpult-Prinzips, bei dem Führende und Folgende gleichwürdig und selbstverantwortlich agieren.

Der Ansatz deckt ungleiche Machtverhältnisse auf und betrachtet das Phänomen der Hierarchie als eine sich ständig wandelnde Matrix menschlichen Rollenverhaltens. Innerhalb dieser Matrix nehmen alle Beteiligten grundsätzlich ALLE Rollen auf der Skala zwischen „Führen und Folgen“ ein und agieren verantwortungsvoll auf ein gemeinsames Ziel gerichtet. Dies auf der Basis der menschlichen Grundbedürfnisse:  

Bindung – Autonomie – Sicherheit – Selbstwert – Anerkennung – Lustbedürfnis (Werte-Kompass).

Der vierteilige ACT-Führungs-Workshop ist ein in sich geschlossenes Produkt, indem ein Prozess angeleitet wird, der sich über das Bild einer russischen Puppe (Matroschka) veranschaulichen lässt:

Wir bauen die russische Puppe Schale für Schale auseinander und schauen uns an, wie das äußere Design der Schalen beschaffen ist, bis wir bei der innersten, kleinsten Puppe darin angekommen sind. Die innerste Puppe sieht so aus wie die äußeren Puppenschalen. Aber meistens ist sie ein wenig nachlässig gestaltet: Dieser innere Puppenkern ist quasi der Maschinenraum und unter Umständen ist er „falsch“ verschaltet. Daher nehmen wir selbstbestimmt Reparaturen im Maschinenraum vor und entwerfen das Design der innersten Puppe neu. Anschließend passen wir die anderen äußeren Puppenschalen dem neuen Design der innersten Puppe an und bauen dann die russische Puppe Schale für Schale wieder zusammen.

Konkret gesprochen heißt das Folgendes:

Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit den Gesetzmäßigkeiten und Wirkungen von Führen und Folgen und lernen die Statuslehre als zentrales Instrument des Führungstrainings kennen. Wir untersuchen unsere Körpersprache und die Wirkung unseres äußeren Auftretens im Alltag auf andere. Wir erproben spielerisch die Zusammenhänge zwischen symbolischem, sozialem Kapital und Hochstatus-Wirkung auf der einen Seite und Tiefstatus-Wirkung auf der anderen Seite:

Welches symbolische Kapital bringe ich mit, welches fehlende Kapital kompensiere ich auf welche Weise und welchen Einfluss hat das unbewusst auf meine Körpersprache und in der Folge auf meine Wirkung in der Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit anderen Menschen? (Untersuchung der äußeren Puppenschalen).

Wie ist meine innerste, kleinste Puppe, die ich für meinen authentischen Kern halte, eigentlich beschaffen? (Biografiearbeit: Aus welchem unbewusst genutzten oder fehlendem und ständig zu kompensierendem Kapital, aus welchen sozialen Prägungen, Schattenthemen und Schutzstrategien setzt sich meine innerste Puppe zusammen und wo führt dies zu deformierten, fremdbestimmten Verhaltensweisen  – „defekten äußeren Puppen-Schalen“)?

Schritt für Schritt untersuchen und gestalten wir die innerste, kleinste Puppe neu – so, wie wir sie bewusst und selbstbestimmt gerne hätten. (Arbeit an der inneren Haltung/Selbstverantwortung/Selbstfürsorge).

Auf dieser Basis unterziehen wir dann alle anderen Puppenschalen (äußeres Auftreten/Körpersprache/Kommunikation) dem neuen „Design“ und „bauen die ganze Puppe wieder zusammen“ (Biografisch basiertes Status-Reset-Verfahren).

Inhalte der Einzel-Workshops

Führung I

Einführung in das Mischpult-Prinzip – Koordinaten und Statuslehre

Wie können die Rollen von Führenden und Folgenden als gleichwürdig verstanden und gelebt werden? Wie sehen entsprechende Strukturen aus? Welche Art von Rollenmodell und Vorbild wollen Führende anstreben? Und wie schaffen wir es, in Konflikten und komplexen Situationen auf der Basis von Integrität und Gleichwürdigkeit Autorität zu SEIN, ohne autoritär zu agieren?

Dieses Modul bietet einen Rahmen an, in dem ich üben kann, als authentischer Mensch Verantwortung zu übernehmen und Wirkung zu erzielen ohne autoritäre Machtstrategien zu nutzen.

Führung II

Biografie I – Äußere Wirkung (Status-Mischpult und symbolisches Kapital)

Wir alle verhalten uns in Konfliktsituationen nach speziellen Mustern, die wir von Kindheit an internalisiert haben. Tendenziell ist dabei ausschlaggebend, ob wir in Konflikten eher mit einem Harmoniebedürfnis reagieren oder mit dem Willen, uns durchzusetzen – auch gegen die Interessen anderer. Unser internalisiertes Kommunikationsmuster ist allerdings häufig das unbewusste Ergebnis sozialer Prägungen und daher nicht zielführend im Sinne von Selbstbestimmung.

Der erste Schritt in eine selbstverantwortliche Kommunikation ist daher das Auffinden, die Analyse und das bewusste «Überspielen» von destruktiven Verhaltensmustern. Jeder Mensch kann lernen, Regie über sein eigenes Leben zu führen. Je nach Ausgangs-Situation (verfügbares symbolische Kapital) ist das schwieriger oder leichter. Unabhängig davon kann ich trainieren, Situationen selbst zu bestimmen, statt ihnen ohnmächtig ausgeliefert zu sein.

Führung III

Biografie II – Innere Haltung (Grenzen, Bedürfnisse und Potenziale)

In diesem Workshop schauen wir uns unsere Biografie als emanzipatorische Erzählung an. Wir arbeiten biografisch mit Fokus auf der jeweils eigenen Geschichte, den darin schlummernden Potenzialen und der jeweils eigenen „Schmerz-Expertise“, die alle individuell einbringen.

Der Arbeitsprozess orientiert sich an folgenden Fragen: Wie bin ich zu dem Menschen geworden, der ich jetzt bin (soziale Prägung, soziales Kapital)? In welchen Kontexten dominiere ich, in welchen unterwerfe ich mich und welche „Verschaltungen in meinem Maschinenraum“ spielen dabei unbewusst eine Rolle? Welche Muster und Glaubenssätze bestimmen mein Denken und Handeln? Wo liegen meine Potenziale und wie kann ich sie im Arbeits-Prozess und in meinem Alltag produktiv werden lassen?

Führung IV

Status-Reset – selbstbestimmt Führung übernehmen

Das Bild der „Schildkröte“ steht für einen Menschen, der verantwortungsvolle und gleichwürdige Führung übernimmt und sie schrittweise an die Gruppe abgibt. Die Ziele der Schildkröte sind Mündigkeit und Integrität aller Beteiligten. Welche Werte und Überzeugungen vertrete ich und wie kann ich entsprechend dieser Werte Führung übernehmen? Welche systemischen Hindernisse und persönlichen Muster blockieren mich und wie kann ich mich davon erfolgreich emanzipieren?

Im Status-Reset Verfahren decken wir Schritt für Schritt angelernte, unerwünschte Verhaltensmuster auf und lernen in systematisch angeleiteten Rollenspielen diese durch ein authentisches und konstruktives Status-Verhalten zu ersetzen.

Termine

Termine Immer Fr. 15-19 Uhr und Sa. 10-18 Uhr

Termine 2021

2021 Grundlagenmodule

30.4./1.5.2021: Status 1 (Köln) (online)

22./23.05.2021: Mischpult Bildende Kunst (Samstag/Sonntag)
28./29.05.2021: Status 1 (Lübeck) (live oder online)
03./04.09.2021: Mischpult Theater (Köln)
03./04.09.2021: Mischpult Theater
24./25.09.21: Status (Lübeck)

2021 Aufbaumodule
26./27.02.21: Mischpult 2 Absage aufgrund von Lockdown
14./15.05.21: Status 2 (live oder online)

2021 Abo
08.05.21: Abotag (10-18 Uhr)

Online-Workshop „Einführung in das Mischpult-Prinzip Theorie & Praxis“

Einführung in das Mischpult-Prinzip: Theorie
24.02.2021, 16-20 Uhr

Einführung in das Mischpult-Prinzip: Praxis
15.02.2021, 11-15 Uhr
01.03.2021, 11-15 Uhr

Die Online-Workshops können unabhängig voneinander gebucht werden.

 

Neues Workshop-Programm ab August 2021

Mischpult-Prinzip Führung 1:
27./28.08.21
08./09.10.21
19./20.11.21

Mischpult-Prinzip Führung 2:
12./13.11.21

Mischpult Theater:
03./04.09.21

Mischpult Tanz:
29./30.10.21
05./06.11.21 (Köln)

Mischpult Bildende Kunst:
September/Oktober 21 (folgt in Kürze)

Workshopleiter*innen

Alle ACT-Workshops werden von autorisierten Trainer*innen durchgeführt.

Fotos von allen Trainer*innen finden Sie auf unserer Teamseite.

Maike Plath

Autorin, ehemalige Lehrerin (1996-2013) und im Leitungsteam von ACT e.V. verantwortlich für die Bereiche Strategie und Konzeption.

Maike Plath ist die Begründerin des Mischpult-Prinzips. Ihr umfangreiches Konzept zu gleichwürdiger (Selbst-)Führung entwickelte sie aus der 17-jährigen Praxis mit Jugendlichen heraus – erst als verbeamtete Lehrerin, seit 2013 im Rahmen von ACT e.V. Neben praktischen Forschungsfeldern im ACT_Lab und im ACTeur*innen-Programm widmet sie sich der Weitergabe des Konzeptes an Erwachsene mir Führungs-, Erziehungs- und Bildungsverantwortung mit dem Ziel, Beziehungs- und Demokratiefähigkeit in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken.

Rosa von Praunheim portraitierte ihre Arbeit 2017 im Kinofilm „Act! Wer bin ich?“. Das Konzept von Maike Plath liegt in 9 Publikationen vor und ist im Buchhandel erhältlich.

Nicole Giselle Huiskamp

freiberufliche Theaterpädagogin

In Berlin arbeitet sie an verschiedenen Grundschulen und für den Verein ACT e. V. Sie gründete mit Lukas Oertel die freie Theatergruppe ACTIVE PLAYER PRINZENSTRAßE. Außerhalb Berlins arbeitet Nicole Huiskamp in verschiedenen Unternehmen und entwickelt auch hier biografische Eigenproduktionen nach dem ACT Ansatz, mit Auszubildenden und Studierenden aus dem kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Sie ist bundesweit in der Erwachsenenbildung tätig und ist zertifizierte Trainier*in für das Mischpult-Prinzip.

Stefanie López

Gründerin und Geschäftsführung ACT e.V.

Studium der Theaterwissenschaft in Mainz und Berlin und Schauspielstudium in Berlin. Von 2001-2007 diverse Engagements als Schauspielerin (u.a. Landesbühne Hannover, Neue Bühne Darmstadt).

Seit 2008 arbeitet sie in Schulen und außerschulisch mit Jugendlichen in Theaterprojekten. 2018 gründete sie die Jugendtheatergruppe ACTIVE PLAYER Kreuzberg. Sie gibt bundesweit Weiterbildungen und ist zertifizierte ACT-Workshop Trainer*in.

Seit 2017 verantwortet sie die Projektleitung des ACT_Labs, in dem Jugendlichen jeden Nachmittag ein offenes Angebot nach dem ACT Konzept zur Verfügung gestellt wird (Status-Training, Tanz, Film etc.).

2018 gründete sie „Familienbande“. Über Familienbande bietet sie, neben ihrer Arbeit bei ACT, auch Workshops für Eltern an, um diese zu unterstützen, zu mehr Empathie und liebevoller Führung zu finden.

Lior Shneior

Tänzer und Choreograf

Lior Shneior ist ein deutsch-israelischer Choreograf, Tänzer und Pädagoge. Shneior ist 1985 in einem Kibbuz in Israel geboren. Seine Tanzausbildung hat er an der Folkwang Hochschule in Essen abgeschlossen und hat danach von 2008 bis 2012 in NYC als Tänzer und Choreograf gearbeitet. Seit 2012 wohnt und arbeitet er in Berlin. Seine Tätigkeit bewegt sich bewusst an der Grenze von künstlerischer und pädagogischer Arbeit.

2017 hat er gemeinsam mit Maike Plath das »Das Methodenrepertoire Tanz und Bewegung – Bausteine für den Theaterunterricht« und die ACT Tanz-Worskhops entwickelt. Darüber hinaus gibt er bundesweit Veranstaltungen. 

Anna Maria Weber

Ehemalige Lehrerin, Beraterin und im Leitungsteam von ACT e.V.

Seit 2015 im Leitungsteam von ACT e.V. für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Team-Entwicklung verantwortlich und in der theater- und tanzpädagischen Arbeit von ACT tätig. Bis 2015 war sie Lehrerin für Biologie und Geschichte (Sek I und II) und begleitete Schulen im Auftrag des Senats in der Unterrichtsentwicklung (Umgang mit Heterogenität). Seit 2015 bietet sie bundesweit Veranstaltungen zum Mischpult-Prinzip. Seit 2019 befindet sie sich parallel in der Ausbildung zur Entwicklungsbegleiterin für Menschen und Organisationen und bietet wöchentliche Statustrainings im ACT_Lab an.

Tara Hawk

Fachkraft für Kulturelle Bildung, Übersetzerin und Lehrerin (2008 – 2019). 

Geboren und aufgewachsen in den USA. Bachelor Studium der Politikwissenschaften und Deutsch in den USA. European Master in Interkulturelle Erziehungswissenschaft in Berlin und Weiterbildung zur zertifizierten Fachkraft für kulturelle Bildung im Rahmen von „LernKünste“.

2002 – 2008 arbeitete sie in den USA und Deutschland als freie Pädagogin in diversen Projekten mit Jugendlichen und Erwachsenen im antirassistischen und interkulturellen Bildungsbereich und in den Bereichen Sprachbildung und Teambuilding. Bis 2019 war sie Lehrerin für Geografie, Geschichte, Englisch und Theater (Sek I) und absolvierte berufsbegleitend die Weiterbildung bei Maike Plath. 

In Berlin arbeitet sie an verschiedenen Sekundarschulen für den Verein ACT e.V. und vermittelt das Mischpult-Prinzip an Erwachsenen auch in englischer Sprache europaweit. Darüber hinaus ist sie als freie Sprachlehrerin und Übersetzerin tätig.

Lukas oertel

Bildender Künstler und Kunstvermittler

Studium: Bildende Kunst, Alfter bei Bonn und Interdisciplinary Arts, Oxford. 2013 gründete er mit Birte Trabert Kunstkomplizenschaft für Kunstprojekte & Workshops an Schulen, Universitäten und Museen.

2016 gründete er mit Nicole Huiskamp die AVTIVE PLAYER Prinzenstraße (ehemals ACTIVE PLAYER Wedding).

2019 übertrug er gemeinsam mit Birte Trabert und Maike Plath das Mischpult-Prinzip auf die Bildende Kunst. Darüber hinaus bietet er Workshops für fächerübergreifendes Arbeiten von Kunst und Biologie an (Embryologie, Entwicklung des Menschen/Sexualkunde, Evolution, Zelle und Organismus).

Birte Trabert

Bildende Künstlerin und Lehrerin

Birte studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, in Jerusalem & Tel Aviv. 2013 gründete sie mit Lukas Oertel Kunstkomplizenschaft für Kunstprojekte & Workshops an Schulen, Universitäten und Museen und absolvierte 2020 ihr Referendariat im Berliner Schuldienst für Bildende Kunst und Darstellendes Spiel. Seit 2021 arbeitet sie in Teilzeit an einer Sekundarschule in Berlin-Neukölln.

2019 übertrug sie gemeinsam mit Lukas Oertel und Maike Plath das Mischpult-Prinzip auf die Bildende Kunst.

Das sagen andere über die ACT-Workshops

«Diese vier Tage haben Spaß gemacht und genauso tief berührt. Zum ersten Mal konnte ich glaubhaft erleben, dass Menschen in all ihren Facetten gewollt sind, dass es nichts „Falsches“ gibt und Konflikte als wertvoll erachtet werden. Wahrhaftiger Respekt, große Freude, klare Spielregeln, individuelle Freiheit und geschützter Raum. Solch eine Gesellschaft möchte ich haben, so kann Zukunft aussehen.»
Katja Schreier

«Der Workshop hat mir persönlich eine neue Selbstwahrnehmung eröffnet, mit der ich gestärkt und zufrieden sein kann. Das großartige Konzept der Statuslehre hat mich dazu ermutigt und mir offenbart, dass Veränderung im System möglich ist, aber ich bei mir selbst dafür anfange. Die Hoffnung auf eine neue Welt ist wieder neu aufgeblüht.»
Annika

«Dieser Workshop ist so wichtig für unsere Zukunft, ebenfalls greifbar und anwendbar. So simpel mit großer Wirkung! Es hat viel mit mir gemacht, vor allem das Aushalten in schwierigen Situationen war eine der vielen tollen Übungen. Habt ihr klasse gemacht!»
Nesrin

«Diese Arbeitsweise mit den Jugendlichen ist für mich die menschlichste, wärmste und ehrlichste Art, die mir bis jetzt begegnet ist. Dieser Workshop war für mich ein wahrer Augenöffner, was meine Selbstbewertung betrifft.»
Mitchi Cortés Téllez

«Ich würde es allen Lehrenden wünschen, die Möglichkeit zu bekommen, einen Workshop zu besuchen und ganz viel davon in unseren gemeinsamen Alltag zu transportieren. Für weniger Kläffer und mehr Schildkröten.»
Sonja

«Wie war ich?
Wie bin ich?
Nach was möchte ich konkret streben?
Danke an dieses schöne Status Training.
Es hat sehr, sehr, sehr gut getan.»
Sinan

«Ich bin heute mit meinem neuen „Rüstzeug“ in die Schule gefahren und schon die Vorbereitung schrieb sich wie von selber. Ich hatte einen Konflikt mit einer Klasse zu lösen. Das Schöne war, ich fühlte mich so gewappnet. Ich wußte: Egal, was da kommt, ich werde es aushalten und ich werde damit umgehen. So war es dann auch. Zugegebenermaßen habe ich mich anschließend etwas Super-Hero-mäßig gefühlt. Aber ist ja auch mal schön.
Außerdem habe ich eine erhöhte Bereitschaft bei mir festgestellt, präsent zu sein, bei den Schülern zu sein, da zu bleiben, wenns schwierig wird. Das ist auf eine Art zwar auch anstrengend, aber nicht so sehr, als wenn einem später sowieso alles um die Ohren fliegt, weil Themen schwehlen. Ich freue mich auf Status 2. Habe direkt gebucht.»
Marion Pätzel

«Die Statustheorie und -praxis, wie sie Maike Plath vermittelt, gehört für mich zu einer der wichtigsten Entdeckungen in der Kommunikation. Wenn Menschen, Erwachsene, Kinder oder Jugendliche damit arbeiten, erweitern sie ihr Repertoire im Umgang mit anderen erheblich. Ganz besonders hilfreich ist der produktive Umgang bei Konflikten und Auseinandersetzungen, bei der Perspektivenübernahme und beim Erlernen einer demokratischen Kommunikationskultur. Daher hole ich Frau Plath seit vielen Jahren als Gastdozentin immer wieder an unsere Hochschule.»
Professor Dieter Rüttimann, Pädagogische Hochschule Zürich

«Ein Workshop, bei dem der Funke überspringt. Ein Ansatz, der Lust macht auf Umsetzung, denn hier wurden Schwierigkeiten und Gruppenproblematik nicht ausgeblendet, sondern aufgenommen und mit zum Inhalt gemacht. Vielleicht ist das ein Weg für Schule, wenn sie sich nicht selbst zum Auslaufmodell machen will, sondern flexibel auf Realitäten reagieren und vorbereiten will. Spannend!»
Rike Janssen

«Die ACT-Workshops erfahre ich als einen ACT zur sozialen Plastik. Für mich geht da was auf. Wirkliche Begegnungen finden statt. Da tragen WIRKLICH alle Teilnehmer*innen sehr konkret und partizipativ dazu bei, was genau im Einzelnen passiert und welche Nähe zwischen den Menschen und welche Intensität an Erkenntnissen entsteht. Ich nehme erstens sehr viele, ganz konkrete Techniken und Methoden mit, die ich sehr vielseitig in meine Arbeit als Theaterpädagoge und auch als Psychodrama-Leiter integrieren kann. Und ich nehme jedes Mal etwas mit, das länger nachwirkt. Ich versuche das in Worten zu erklären, obwohl ich sicher bin, dass es sich nur ERFAHREN lässt. Wenn Berührungen zwischen Teilnehmer*innen stattfinden, dann sind darunter auch solche, die ich spontan als „unangenehm“ bewerten würde. Da denke ich „Sch … , jetzt hab ich was falsch gemacht. Wie sehe ich denn jetzt aus?!“ Und schwups, passiert es aber, dass ich mich nicht in mich hinein schäme, sondern genau das, was da passiert PRODUKTIV nutzen kann. In einem Moment hatte ich vielleicht das Gefühl, dass ich aus einem spontanen Impuls heraus, vielleicht aus einem Geltungsbedürfnis heraus, etwas kaputt gemacht habe und im nächsten Moment erfahre ich, dass es aus anderen Perspektiven sehr positiv bewertet und begrüßt wird. Woran liegt das? Ich glaube, dass die Methoden, die Techniken, die grundsätzlichen Erkenntnisse, die Art und Weise der Führung, alles das, was ACT ist, ein hohes Maß an Selbstähnlichkeit und Anschlussfähigkeit, eine „kreative Lebendigkeit“ haben. Alle Interaktionen können auf Augenhöhe immer von allen als etwas Drittes betrachtet werden. Das macht Hoffnung und motiviert mich, nicht so streng zu mir selbst zu sein und weniger Angst davor zu haben, mich selbst zuzugeben – so als Einladung. Danke!»

Kai Kloss, Theaterpädagoge und Psychodrama-Leiter

„Der Workshop war für mich sehr abwechslungsreich, superinteressant und hat mich motiviert und bestärkt. Bestärkt darin, weiter an den Jugendlichen/Schüler*innen dranzubleiben, Einsatz zu zeigen und Veränderungen zu initiieren. Motiviert, noch mehr über Inklusion und meine innere Haltung nachzudenken und noch mehr Theater zu wagen. Deine Art war unglaublich klar, offen und so wertschätzend auf allen denkbaren Ebenen, dass ich richtig happy bin.“

„Tolle praktische Impulse, die gut in die eigene Arbeit zu integrieren sind.“

„Es ist ein Super-Konzept. Ich freue mich darauf, einzelne Bausteine in meine Arbeit miteinzubeziehen.“

„Die Denkanstöße und Impulse sind eine Bereicherung: Soviel Kreativität, keine Wertung. Alles ist erlaubt, aber die Freiheit zu entscheiden, was möchte ich machen, war für mich entspannend. Fühlte mich nicht unter Druck gesetzt.“

„Top. Viel Input, aber nicht überdosiert.“

„Sehr professionell, super Methodik, klar verständlich.“

„Toller Mix aus Theatertechniken und Pädagogik.“

Orte

Ein Großteil der ACT-Workshops finden im Urbanraum statt:   Urbanstraße 93, 1. Hinterhof, 10967 Berlin

Die Workshops zu Bildender Kunst finden im Neuköllner Kunstzentrum YOUNG ARTS statt: Donaustr. 42, 12043 Berlin

Die Workshops in Lübeck finden hier statt: Kirchengemeinde Andreas-Wilms-Haus, Hüxtertorallee 1, 23564 Lübeck

Die Workshops in Köln finden hier statt: Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3 | 50670 Köln

 

Preise

Aufgrund gestiegener Mietpreise im UrbanRaum müssen wir die Preise ab August 2021 anheben. Alle Einnahmen fließen (nach Abzug der Kosten) in die gemeinnützige Arbeit von ACT e.V. Mit jeder Buchung ermöglichen Sie also auch Kindern und Jugendlichen nach dem Mischpult-Prinzip zu arbeiten.

Preise bis August 2021

Einzelbuchung: 350,- € pro Workshop
Kombirabatt: 680,- € [für 2 Workshops]
Gesamtpaket – klein: 1.650,- € [für 5 Workshops]
Gesamtpaket – groß: 2.500,- € [für 8 Workshops]
Online-Workshop: 240,- €
ACT-Abo:30,- € monatlich oder 320,- € jährlich(alle Workshops können nach Bedarf wiederholt werden + 2 Abo-Termine jährlich)

Ab August 2021 gelten folgende Preise:

Einzelbuchung: 375,- € pro Live-Workshop, 240,-€ pro Online-Workshop
Kombirabatt: 730,- € [für 2 Workshops]
Gesamtpaket – Führung: 1.420,- € [für 4 Workshops]
Gesamtpaket – Künste: 1065,- € [für 3 Workshops]
Gesamtpaket – All in: 2.625,- € [für 7 Live-Workshops und einen Online-Workshop]

10% Rabatt auf alle Preise für Verbündete (Fördermitglieder) von ACT e.V. – jetzt Verbündete*r werden!
20% Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, ALG II- Empfänger*innen und Inhaber*innen eines Berlin-Passes.

Raten-Zahlung nach Absprache möglich!

Wir nehmen Bildungsprämiengutscheine an!

Im Falle eines Rücktrittes von der Teilnahme an einem Workshop werden folgende Gebühren für die Stornierung erhoben:
— Bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 20,- € (Bearbeitungsgebühr)
— 29-14 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 30% der Workshopgebühr
— 13-7 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 50% der Workshopgebühr
— Späterer Rücktritt: 100% der Workshopgebühr

Wird eine Ersatzperson für die Veranstaltung gestellt, entfallen die Stornogebühren.

Bei der Buchung von einem Workshop einfach unten einen Termin auswählen und online buchen. Falls einige der Workshops nicht angezeigt werden oder Sie noch Fragen zur Buchung haben, schicken Sie bitte eine Email an Friederike Erhart unter workshop@act-berlin.de

Zum ACT-Workshop anmelden

Die Anmeldung ist auch möglich per Mail an Friederike Erhart, workshop@act-berlin.de

 

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